Samstag, 04 Sep 2010
History

Und so hat alles angefangen...

 

 

Feierlich eröffnet und eingeweiht wurde der Straubinger Gäubodenpark zwar im Jahr 1990, doch seine Anfänge reichen noch viel weiter zurück. Denn bereits vierzehn Jahre zuvor konnten die Gebrüder Stoffel einen Teil des heutigen Areals erwerben. Zunächst zogen in den damals noch verhältnismäßig kleinen Kaufpark mehrere Geschäfte ein. Als die Stadt in den darauf folgenden Jahren schließlich erwog, den städtischen Bauhof und die Zuchtviehversteigerungshalle zu verlegen, reagierten die Gebrüder Stoffel schnell und kauften die betreffenden Grundstücke hinzu. Das Projekt Gäubodenpark konnte somit beginnen, stand doch nun ein Gesamtareal von rund 33.000 Quadratmetern bereit. Die Vorstellung des Gesamtkonzepts stieß 1988 dann nicht nur bei den Stadtvätern auf Begeisterung, die geplante Architektur und Gestaltung kamen auch bei der Bevölkerung sehr gut an. Nur zehn Monate verstrichen von Grundsteinlegung bis zur Eröffnung, die der Gäubodenpark dann im April 1990 glanzvoll feierte. Drei Gebäudekomplexe und eine Passage luden zum Shoppen und Genießen ein. Das Investitionsvolumen für all das betrug etwa 30 Millionen Mark, rund 400 Arbeitsplätze konnten neu geschaffen werden, als Inhaber des Centers wurde die Immoblien GbR Gäubodenpark gegründet.
Die Entwicklung ging rasant weiter. So konnten die Immobilien GbR schließlich auch ein an die Landshuter Straße angrenzendes Grundstück erwerben, auf dem rasch das heutige Dienstleistungs-Gebäude “LA 23” entstand, das im Jahr 1998 eröffnet wurde. Es beherbergt heute nicht nur ein China-Restaurant, Sonnenstudio und die Filiale der Deutschen Post, sondern auch viele Dienstleistungsunternehmen, Praxen und Kanzleien und ermöglichte darüber hinaus mit einer neuen Zufahrt die Anfahrt in den Gäubodenpark von der Landshuter Straße aus.
Nach umfangreichen Planungsvorarbeiten erfolgte dann im Frühjahr 1999 der nächste Schritt in der Entwicklung des Einkaufsparks. Wo vormals der Komm-Baumarkt untergebracht war, entstand nun eine weitere Passage mit vielen neuen Geschäften. Die Gleisdurchfahrt durch das Areal wurde entfernt und in der ehemaligen Zugunterführung unter dem Vitadrom konnte eine neue Verkaufsfläche geschaffen werden. Um die Parkplatzsituation den neuen Erfordernissen anzupassen, wurde ein einstöckiges Parkdeck gebaut. Die Zahl der kostenlosen Parkplätze stieg damit von 600 auf über 1000. Auch der Eingangsbereich der neu entworfenen Passage wurde mit einer großen Stahlkonstruktion überdacht.
Somit präsentiert sich der Gäubodenpark heute als das zentrale Einkaufszentrum in der Region. Mittlerweile sind dort über 60 Geschäfte, Firmen und Praxen untergebracht. Doch damit ist die Entwicklung des Gäubodenparks noch lange nicht beendet. Im Jahr 2005 wurde das Center von der Immobilien GbR Gäubodenpark an die international agierende “Babcock & Brown Retail Proberty 9. S.á.r.l. & Co KG” verkauft. Und die ist schon mächtig am Planen, um das Einkaufserlebnis im Gäubodenpark noch attraktiver zu gestalten.